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Symptome

In Abhängigkeit von Wurmart und Befallstärke kann die Infektion mit Darmparasiten beim Hund unterschiedliche klinische Symptome hervorrufen.

Diese können Appetitlosigkeit, Fressunlust, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung sein. Der Vierbeiner nimmt trotz gutem Appetit an Gewicht nicht zu oder sogar ab, hat ein schlechtes Haarkleid oder leidet in der Aftergegend an Juckreiz, so daß er typischerweise das Hinterteil über den Boden zieht („Schlittenfahren“). Atemwegserkrankungen können in Folge der Wanderung von Wurmlarven ebenfalls auftreten. Bei sehr starkem Wurmbefall kann es beim betroffenen Tier zum geblähten Bauch, Blutarmut oder gar zu Darmrupturen kommen.

 

Diagnose

Manche Würmer des Hundes sind schon mit dem bloßen Auge im Kot sichtbar. Die Eier der Darmparasiten hingegen können nur unter dem Mikroskop nachgewiesen werden.

Hierzu wird eine möglichst frische, ca. pflaumengroße Menge Hundekot zur Untersuchung benötigt. Dieser wird vom Tierarzt oder vom Labor unter dem Mikroskop auf das Vorliegen von Wurmeiern untersucht. Lassen sich bei der Kotuntersuchung keine Wurmeier finden, so bedeutet das nicht, daß der Hund keine Würmer hat! Da Wurmbestandteile und Eier unregelmäßig ausgeschieden werden, kann es kann sinnvoll sein, eine Sammelkotprobe von 3 Tagen beim Tierarzt abzugeben.

Herzwürmer lassen sich anhand von Blutuntersuchungen feststellen.

Behandlung

Die allgemeinen Empfehlungen zur Entwurmung von Hunden lauten:

  • mutter und welpenEine Mutterhündin und ihre Welpen sollten in der Säugeperiode alle 14 Tage mehrfach entwurmt werden; die Welpen sogar über den Zeitpunkt der Abgabe hinaus. Für die Behandlung trächtiger Hündinnen, um die Infektion der Welpen im Mutterleib zu verhindern, sind in Deutschland derzeit keine Präparate zugelassen.

     

  • Kann das Infektionsrisiko für den Hund nicht genau festgestellt werden und sind Kotuntersuchungen nicht möglich, so ist es ratsam, den Hund mind. 4 x jährlich zu entwurmen. Hunde, die rohes Fleisch (insbes. Innereien) erhalten, das nicht ausreichend erhitzt und/oder gefroren wurde, sollten alle 6 Wochen gegen Bandwürmer behandelt werden. Hunde, die in Haushalten mit Kleinkindern oder mit Menschen mit hohem Ansteckungsrisiko (HIV, Chemotherapie-Patienten u.ä.)  leben, sollten noch häufiger entwurmt werden.

Wird Wurmbefall beim Hund festgestellt, so sollte eine Entwurmung mit dem passenden Präparat durchgeführt werden.


Präparate

Für die Entwurmung stehen diverse chemische Präparate in verschiedenen Wirkstoff-Kombinationen zur Verfügung. Ob nun Paste, Tablette oder ein Spot-on-Präparat (zum Aufträufeln auf die Haut) verwendet wird, hängt zum einen davon ab, welche Wurmart bekämpft werden soll und zum anderen, welches Entwurmungsmittel der Vierbeiner toleriert.

Eine Wurmkur wirkt ca. 24 Stunden lang. Es gibt kein Präparat, das einen längeren Wirkstoffspiegel aufrecht hält und dadurch vorbeugend wirkt. Daher ist es möglich, dass sich der Hund bereits kurze Zeit nach der Gabe der Wurmkur neu mit Würmern ansteckt. Je nach Art der Parasiten dauert es bis zu 3-5 Wochen, bis sich dann neue Würmer im Darm angesiedelt haben und Wurmeier ausgeschieden werden.

Durch die Gabe einer Wurmkur werden die Darmparasiten abgetötet und ausgeschieden, so dass in der Regel eine einmalige Behandlung ausreichend ist. Bei schwerem Befall sollte rund 4 Wochen später eine erneute Entwurmung ggf. mit vorangehender Kotuntersuchung durchgeführt werden.

Fragen Sie dazu Ihren Tierarzt.

 


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