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Bei unserer Ankunft in der Champagne empfängt uns das Gelände und das Wetter wie bereits von den Vorjahren gewohnt: unendliche Weiten, Regen, Matsch und nass-kalte Witterung. Das bleibt auch bis zum Wochenende so; erst Ende der Woche schiebt sich die Sonne durch die Wolken.

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Trotz der widrigen Umstände nehmen wir frohgemut das Feldtraining auf, schließlich sind wir genau dafür hierhergefahren. Die Flächen sind groß, der Bewuchs gut. Wir bewegen uns auf Weizenflächen oder Rapsschlägen.

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Insgesamt ist es nicht einfach, die Hunde an das begehrte Wild zu bringen. Oftmals streichen die Rebhühner vorzeitig ab, ohne dass die Hunde sie wahrnehmen konnten. Oder der Wind kommt ungünstig, oder ist drehend, oder wir finden keine, oder, oder, oder … es gibt jedenfalls viele Gründe, warum es mit dem Vorstehen am Federwild nicht klappt. Als es sonniger wird, steigen unsere Chancen, denn die Rebhühner sonnen sich gern auf den Flächen und verlassen ihre Deckungen.

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Von meiner Hundetruppe (Tiia, May, Akira) profitiert die junge May am meisten vom Training und macht auch die größten Fortschritte. Sie geht anfänglich immer im Paar mit einem anderen Hund, um die Systematik zu verinnerlichen. Beeindruckend dabei ist nicht nur der schöne Stil, den sie zeigt, sondern auch die Tatsache, dass sie bereits weite Suchenschleifen zieht; es scheint, als ob es einfach in ihrem genetischen Programm eingebaut worden sei. Leichfüßig brettert die 10 Monate junge Hündin über die Flächen und findet sogar hier und da Rebhühner, die sie anfänglich mit viel Effet raushaut und anschließend hetzt. Im Laufe der Zeit kann sie dann aber doch häufiger ein Vorstehen realisieren. Alles in allem lassen die gezeigten Anlagen für die Zukunft hoffen.

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Akira überrascht ebenfalls angenehm: zieht von Anfang an weite, systematische Suchenschleifen, ist gehorsam, wenn ihr ein Hase über den Weg läuft und kann – wenn auch selten – Rebhühner finden. Das Vorstehen ist noch etwas unsicher, vor allem, wenn die Hühner laufen, bevor sie aufsteigen. Man merkt der jungen Hündin an, dass ihr die Erfahrung im Umgang mit dem laufenden Wild fehlt. Die Hündin muss noch lernen, dass sie sich hier bei der geringsten Witterung nicht weiter bewegen darf, da sonst die Hühner abstreichen.

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Tiia ist in dieser Truppe die Erfahrenste und macht mir gleichzeitig Kopfzerbrechen. Sie ist sehr gehorsam, klappt – falls die Rebhühner versehentlich und ohne ihr Zutun vorzeitig abstreichen – ohne Kommando auf ihrem Platz zusammen und macht einwandfreie Vorstehpunkte. Allerdings ist sie in ihrer Suche nicht beständig: mal macht sie schöne weite Wege, mal sucht sie kurz, wirkt unkonzentriert. Das sind für die bevorstehenden Prüfungen, zu denen sie in der letzten Woche gemeldet ist, keine allzu rosigen Aussichten und ich kann nur hoffen, dass sie einen guten Lauf erwischt.

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Auch wenn unser Tag bereits gegen 6.30 Uhr beginnt, genießen wir unseren Aufenthalt in unserem „gite rural“ (ehemaliges Bauernhof Häuschen) und haben neben dem Training viel freie Zeit.

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